Die Entstehung des Hochwasserschutzverbandes Aist

Das Hochwasser 2002 führte im Einzugsgebiet der Aist zu Schaden, der die betroffenen Politiker und Fachabteilungen nach Lösungen suchen ließ.

Hochwasser 2002 - Pregarten
Hochwasser 2002 - Schwertberg

Hochwasser 2002

 

Das Hochwasserereignis 2002 hat die Politik nicht ruhen lassen. Die Regionalstudie Aist, im Auftrag der Abt. Wildbach- und Lawinenverbauung von der Fa. Alp-Infra erstellt, nimmt der ehem. Bgm. NR Mag. Kurt Gaßner aus Schwertberg zum Anlass, die Möglichkeiten der Umsetzung auszuloten.

Über seine Initiative kam es ab 2005 zu mehrfachen Besprechungen der Bürgermeister aller vom Hochwasser 2002 entlang der Aist betroffenen Gemeinden.
Rasch stellte sich heraus, dass ein derart ambitioniertes Projekt über ein Einzugsgebiet von ~ 640 km² wie die Regionalstudie Aist nur durch einen Gemeindeverband umzusetzen ist. Mit Unterstützung der Abteilungen, Gewässerbezirk Linz und WLV, Gebietsbauleitung Mühlviertel, und bestehender Verbände wurden ein Statut und eine Verbandsstruktur geschaffen.

Im Jahre 2005 starten die ersten Gespräche einer Bürgermeisterrunde unter fachlicher Begleitung von WLV und GWB. Die aufbereiteten Unterlagen wurden den 29 Gemeinden im Einzugsgebiet präsentiert und im Herbst 2006 fielen die Grundsatzbeschlüsse in den Gemeinderäten über einen Beitritt zum Verband. Nach vielen Vorbereitungen im Detail fand am 18. Juni 2007 die konstituierende Sitzung des Hochwasserschutzverbandes Aist in Schwertberg statt.

Als Obmannn wurden Bgm. Josef Lindner aus Gutau und als Stellvertreter Bgm. Anton Scheuwimmer aus Pregarten einstimmig gewählt. Die beiden Herren gingen nun engagiert mit dem gesamten Vorstand daran die Verbandsstrukturen und die Vorbereitungen für die Umsetzung der Retentionsbecken lt. Regionalstudie zu organisieren.

Die Verbandsgremien arbeiten mit bester fachlicher Unterstützung des Gewässerbezirkes Linz unter der Leitung von Hofrat DI Franz Gillinger und der Abt. Wildbach- und Lawinenverbauung unter der Leitung von Hofrat DI Wolfgang Gasperl.

Unterstützt wird der Verband auch von DI Franz Puchinger und DI Norbert Mayr vom Ziviltechnikerbüro Lohberger-Thürriedl-Mayr.

Mit 1. Mai 2011 wurde die Geschäftsführung des Verbandes an die WDL Wasserdienstleistungs GmbH ausgelagert, als Geschäftsführer wurde HR DI Christian Adler ernannt.

Die Ziele des Verbandes:

  • Erstreckung des Verbandes auf alle Gemeinden im Einzugsgebiet der Aist und deren Wirkungsbereich
  • Bewusstseinsbildung der Gemeinden für die Vermeidung der Ursachen von Hochwasser (Widmung, Versiegelung

Solidarisch für den Hochwasserschutz!
Gemeinsam für den Klimaschutz!

Partner
OGWWildbach

Mit Unterstützung von Land (Wirtschaftsressort) und Europäischer Union
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